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Bericht: Schnupper-Workingtest „Uff de Kutt“

Schnupper-Workingtest „Uff de Kutt“

Am Himmelsfahrtstag (10.05.2018) starteten wir bei sehr bescheidenem Wetter zum Schnupper-Workingtest „Uff de Kutt“ nach Oppenau, wo uns Familie Keßler bei strömendem Regen herzlich begrüßte und willkommen hieß. 26 Retrieverfreunde warteten gespannt mit ihren Vierbeinern (14 Labradore, 8 Golden, 1 Flat und 3 Toller) auf die vor ihnen liegenden Aufgaben, die sich die Richter Petra und Achim Beringer sowie Jürgen Knaut am Vorabend ausgedacht hatten. Nach den Formalitäten und der Begrüßung durch Petra Beringer ging es endlich los. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt. Geplant waren zwei Durchgänge für die Gruppen bei jedem Richter in rollierendem System. Leider hat es den ganzen Tag gegossen wie aus Kübeln, so dass die Richter zum Wohle der Hunde und auch Menschen, nach vier Aufgaben abgebrochen haben. Alle waren wir durchgeweicht und nass bis auf die Haut. Die Aufgaben und das Gelände waren anspruchsvoll, jedoch fair und von den Teams machbar.

Aufgabe 1 (Petra Beringer)

Fußarbeit am See entlang; nach ca. 10 m fällt ein beschossenes Dummy auf der anderen Seite ins Wasser.

Aufgabe 2 (Achim Beringer)

Auf einem dicht bewachsenen Waldweg sind vier Dummies versteckt; ein fünftes Dummy wird in den Bereich geworfen, nachdem ein Schuss gefallen ist. à Suche.

Aufgabe 3 (Achim Beringer)

Eine beschossene Markierung fällt auf einen dicht bewachsenen Waldweg in ca. 30 m Entfernung. Während der Hund das Dummy abgibt, wird auf etwa halber Strecke ein Dummy nachgelegt. Nachdem der Hund in Grundstellung sitzt, wird dieses beschossen und dann gearbeitet.

Aufgabe 4 (Jürgen Knaut)

Fußarbeit auf dem Waldweg. Der Hund wird eingedreht, es fällt ein Schuss in einem kleinen Suchengebiet oberhalb des Weges.

Weiter im Fuß und der Hund wird wieder eingedreht. Es fällt eine beschossene Markierung in eine Schneise. Nachdem die Markierung gearbeitet wurde, sollen zwei von fünf Dummies aus dem Suchengebiet geholt werden.

Die Stimmung in den Gruppen war – trotz des Sauwetters - harmonisch und gelassen, obwohl es für einige Teams der erste Start bei einem Schnupper-Workingtest war. Die anfängliche Anspannung bei den Hundeführern und Hunden ließ im Laufe des Tages nach.

Zum Abschluss des Tages waren wir zu Gast auf dem Hengsthof bei Familie Huber, wo wir spontan und unkompliziert einen trockenen Raum bereit gestellt bekamen. Es gab super leckere deftige und süße Flammkuchen. Nach dieser Stärkung konnten 12 Teams die Urkunde für eine erfolgreiche Teilnahme und 10 Teams für ihre Teilnahme entgegen nehmen. 4 Teams haben im Laufe des Tages den Test abgebrochen. Von den Richtern gab es jede Menge Tipps und Anregungen, aber auch viel Lob für die einzelnen Teams.

Für diesen nassen, aber auch schönen und lehrreichen Tag sagen wir – im Namen aller Teilnehmer – DANKE

- bei Familie Keßler für die perfekte Organisation und Durchführung des Schnupper-Workingtests,

- beim Richterteam für die geduldigen und ausführlichen Erklärungen und Tipps,

- bei allen Helfern, die unermüdlich geschossen, geworfen und geschrieben haben,

- dem Filmer und Fotografen
- dem Reviergeber und Gastgeber H. Huber vom Hengsthof

  und

- allen Teams, die zum Gelingen beigetragen haben.

(Karin Schwab mit Eiric aus dem Habichtsreich)

 

Aufgrund des schlechten Wetters am Prüfungstag gibt es nur Fotos vom Folgetag, an dem Dummies und Waffen getrocknet und gereinigt wurden.

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Fotos von Bernhard Keßler