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Bericht: 2. Workingtest A “uff de Kutt“ vom 22.06.2019

  1. Workingtest A “uff de Kutt“ am 22.06.2019 in Oberkirch
    Als wir am Parkplatz beim Hengsthof ankamen, herrschte bereits reges Treiben und eine gute Stimmung. Der Himmel hing voller Wolken und der Wetterbericht verhieß nichts Gutes. Gewitter und Starkregen waren vorhergesagt.
    Nach einer kurzen Ansprache durch die Sonderleiterin und die Richterinnen Petra Beringer und Ursula Friedrich ging es zügig los. Die 28 erwartungsvollen Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt.

Aufgabe 1: Fussarbeit + Wasserapport
Das Team sollte ca. 5 m in Freifolge, an einem Waldteich entlang, bis zum Haltepunkt gehen. Von der gegenüberliegenden Seite des Sees fiel die Markierung ins Wasser und durfte nach Freigabe gearbeitet werden.  Die Wasserkante war ca. 4m entfernt und die Hunde mussten zum Einstieg durch den Bewuchs.

Aufgabe 2: Markierung im Wald
Das Team stand unterhalb eines Hanges, der mit kleinen Fichten, Heidelbeeren und Farn bewachsen war. Die Markierung fiel ca. 30 m über uns in diesen Bewuchs. Hier mussten die Hunde die Entfernung einschätzen können und ihre Nase einsetzen.

Aufgabe 3: Suche über Bach
Das Team stand an einem abfallenden Hang, welcher auf der anderen Seite gleich wieder steil hoch ging und durch den ein kleiner Bachlauf floss. Die Helfer standen im gegenüberliegenden Hang auf einem schmalen Weg. In diesem kleinen Suchengebiet lagen vier, nicht sichtbare Dummys. Zwei sollten gebracht werden.

Aufgabe 4: Treiben mit zwei Hunden
Zwei Teams standen unangeleint vor einem ansteigenden Gelände mit Felsbrocken, Farn, Heidelbeeren und kleinen Tannen. Über diesem Gelände gab es ein kleines Treiben mit Schuss und einer Markierung ins Suchengelände, in dem schon mehrere Dummys lagen. Abwechselnd wurden die Hunde geschickt, wobei der wartende Hund angeleint wurde. Auch hier waren zwei Dummys gewünscht.

Aufgabe 5: Markierung über Wasser an Land
Das Team, stand ca. 5 m von der Wasserkante entfernt, vor einem ca. 25 m breiten Teich. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde eine Markierung auf Land geworfen. Hier sollten die Hunde durch den Bewuchs, an der Wasserkante einsteigen, ans andere Ufer schwimmen, nach dem Aussteigen etwa 10m nach oben zum Dummy. Idealerweise sollten sie auch wieder über das Wasser zurückkommen. Aber der ein oder andere zog hier den Landweg vor.

Aufgabe 6: Markierung und Nachlegen
Das Team stand vor einem schmalen Pfad. In ca. 30 m Entfernung und 3 m Höhe saßen die Helfer. Die Markierung fiel in gerader Linie in den Bewuchs. Nach Freigabe durfte die Markierung geholt werden und während der Hund auf dem Rückweg war, wurde ein Dummy nachgelegt. Der Hund durfte nach der Abgabe selbständig erneut geschickt werden.

Ein schöner Workingtest mit tollen und anspruchsvollen Aufgaben, fairen und netten Teilnehmern ging zu Ende. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen und verschonte uns.

Vielen Dank an die Helfer, an das Hengsthof-Team für die Bewirtung, an die Sonderleiter Sybille und Bernd Keßler und besonders an die beiden Richterinnen Petra Beringer und Ursula Friedrich!

Der 2. Workingtest “uff de Kutt“ war eine super gelungene Veranstaltung, welche hoffentlich nächstes Jahr wieder stattfinden wird.

Heike Marz mit Beechdale’s Joyce

IMG 9201 Siegerbild klein

(Foto: Bernhard Keßler)